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Neue Swisscom-Antenne in Elgg?

Ende Juni 2016 wurden wir durch den Gemeinderat informiert, dass Swisscom eine weitere Antenne im Raum Bahnhofstrasse plane.                        Angaben über den genauen Standort waren nicht erhältlich.    Inzwischen wurde der Standort Bahnhofstrasse wieder fallen gelassen. Swisscom suche einen Standort, von welchem «Elgg-Süd» besser zu erreichen sei.

Nähere Angaben sind zur Zeit nicht erhältlich.  (Stand  15.11.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Situation Quartier Obermühle Elgg 

 

In Elgg steht ausser der Antenne auf dem Schneitberg und derjenigen an der Zünikerstrasse eine Mobilfunkanlage von Sunrise im Quartier Obermühle auf dem Gebäude der Elibag AG.                                                                                       Auf dem Schneitberg und an der Zünikerstrasse sind Swisscom, Sunrise und  Salt installiert. Die Elibag-Antenne wird von Sunrise betrieben.

Bewilligt sind für die Elibag-Anlage zwei Sendestrahlen UMTS von je 2020 Watt, in einer Distanz von 94 m zur Wohnung und zum Arbeitsplatz von D. Widmer und in 114 m Distanz zum Stall auf dem Hof Peter.

Das Baugesuch für die Elibag-Antenne wurde durch die Gemeinde wegen des ungünstigen Standortes vorerst abgelehnt und musste dann aber auf Grund des Entscheides der Bau-Rekurskommission bewilligt werden. Die Anlage wurde Ende 2011 erstellt und mit einer Leistung von 26% der bewilligten Sendeleistung in Betrieb genommen.

Seither wurden verschiedentlich Veränderungen an der Antennenanlage beobachtet. Ab dem 26.11.2013 kam es erstmals zu gravierenden Tierschäden auf dem Hof Peter. Innerhalb von sieben Wochen kamen vier Kälber tot zur Welt. Die Überprüfung hat ergeben, dass die Sendeleistung bereits im Frühling 2013 auf 100% erhöht wurde. Inzwischen wurden insgesamt 34 Tiere gesundheitlich geschädigt und es entstand auf dem Hof ein finanzieller Schaden in der Höhe von ca. Fr. 50'000. Der langjährige Bestandestierarzt kann sich die massive Häufung dieser Vorkommnisse tiermedizinisch nicht erklären.  

Auf zahlreichen anderen Bauernhöfen mit vergleichbarer Exposition wurden solche Schädigungen festgestellt. Hans Sturzenegger hat die Ereignisse auf seinem Hof in Reutlingen/Stadel dokumentiert.

https://www.funkstrahlung.ch/images/pdf/sturzenegger_doku_kaelberblindheit_06_05_2010.pdf 

Debora Widmer wohnt im Haus an der Obermühle 18. Sie hat dieses Haus umfassend saniert und dort auch ihren Arbeitsplatz eingerichtet. Es steht in einer Distanz von nur 94m zur Elibag-Antenne. Obwohl die gesetzlichen Grenzwerte knapp eingehalten werden, leidet Frau Widmer seit dem Hochfahren der Antenne an massiven gesundheitlichen Störungen. Dank der medizinischen Betreuung hat sich ihr Zustand einigermassen stabilisiert, den Beruf als Steinbildhauerin kann sie nach wie vor nicht mehr ausüben. 

Im Mai 2017 hätte die Elibag AG die Möglichkeit gehabt, den Standortvertrag  mit Sunrise per Mai 2019 zu kündigen und die unhaltbaren Zustände im Quartier Obermühle zu beenden. Insgesamt 526 Personen haben eine an   Elibag gerichtete Petition zur Kündigung des Vertrages unterschrieben.       Leider hat die Standortgeberin von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht. Es ist aus unserer Sicht unverständlich, dass die Elibag AG offensichtlich aus rein finanziellen Gründen weiterhin Schädigungen von Menschen und Tieren in Kauf nimmt.

Auf Gesuch von Sunrise musste der Gemeinderat die Umrüstung der Elibag-Antenne auf die LTE(4G)-Technik bewilligen.

Die Umbauarbeiten wurden am 7.3.2018 aufgenommen und die Antenne         ist gemäss Eintrag im BAKOM-Register seit dem 21.3.2018 neu für den UMTS-und LTE-Betrieb bereit. Die neuen Standort-Datenblätter mit den Antennen-Daten müssen erst noch beschafft und beurteilt werden. Wir erwarten eine signifikante Erhöhung der Belastung in den Häusern. Kontrollmessungen durch Fachleute sind geplant.

Indem die Elibag-Antenne zuerst als UMTS-Sender (Grenzwert 6 V/m) gebaut und in Betrieb genommen wurde, muss für die LTE-Technik nicht der Grenzwert von 4 V/m sondern nur der um 25% (!) günstigere Grenzwert von 5 V/m für gemischte Anlagen (UMTS/LTE) eingehalten werden.                                          Pikant ist dabei, dass theoretisch auch die ganze Sendeleistung mit LTE-Technik mit einem Grenzwert von 5 V/m erlaubt wäre!! Dieses Problem ist auch bei den zuständigen Behörden bekannt, einmal mehr wird einfach weggeschaut ….      wie beim Tabak, beim Asbest den Röntgenstrahlen, etc. etc.

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